… sind 30 Jahre ueberfaellig …

Eigentlich …
… sollte “Schulden”Bremse” dazu dienen, Kindergenerationen vor Verschwendung ihrer Eltern- und GrosselternGeneration zu schuetzen.
(tatsaechlich wird Sozialpolitik verhindert, die der Zukunft eine Chance gibt,
weil — sowohl 2011/2012 der EU wie auch seit jeher jene der USA —
die “Schulden”Bremse” als VerdraengungsKampf konzipiert ist:
wer ohnehin zu viele Schulden hat, soll “STRAFE”zahlen”, genau wie Banken das mit “Arbeits”losen machen: hast kein Geld, dann zahlst mehr Zinsen …)

1.Beispiel Bauindustrie:
… oder warum “Konjunktur”programme” zwar “Wachstum” und BIP/GDP “retten”
aber es fast allen nachher noch schlechter geht:

Der Vergleich von Wohnungsbau und Eisenbahn-/Strassenbau liefert eine gute Beschreibung der sozial relevanten Verwendung von Geld, das
— sowohl als Steuergeld wie auch als “privates” Geld —
genauso sozial relevante Wirkung wie auch BIP/GDP-relevante (neben der “normalen” und “Gewinn-“relevanten) Wirkung hat:

1A) Wohnungsbau
… oder warum “Konjunktur”programme zwar Wohnungen erzeugen, die sich aber dann niemand leisten kann (?), und warum immer mehr Leute immer weniger Geld haben:

Beim Bau eines kleineren Mehrfamilienhauses mit 10 bis 20 Wohnungen und Kosten von 10.000.000 bis 20.000.000 Dollar oder Euro
— (Kaufkraft im Dollarbereich und im Eurobereich ist weitgehend gleich; Unterschiede im Waehrungskurs entsprechen eher den Zockergewohnheiten und “Wirtschafts”kriegen der Banker als dass sie reale Gegebenheiten ausdruecken wuerden) —
entspricht das bauliche Ergebnis (20 x 10 x 10m bis 20 x 20 x 10m) recht gut jenem eines kleinen Schlosses oder Herrenhauses vor 300 Jahren.
(was haetten Herrschende damals wohl von “Schloessern fuer alle” gehalten? 🙂
sogar “Dusche fuer alle” war vor 50 Jahren ein Novum und vor 100 Jahren undenkbar)

(damals waren bei einem solchen Hausbau 100 Leute und etliche Pferde mit dem Heranschaffen und Verarbeiten der Steine und Ziegel “beschaeftigt”;
heute sind es 10 Leute und 1 LKW mit 500 PS: zuerst mit Transport und Verarbeitung von Baumaterial, dann mit Innenarbeiten und Installationen)

(diese 10 — zugleich — “arbeitenden” Menschen und der LKW sind jede Woche andere; sie kommen von etlichen Firmen, deshalb ist der “Durchschnitt” wichtig)
“Arbeit” mit Fremdbestimmung und Kontrolle leidet unter Ueberanerkennung: auch ohne Zwangsarbeit und Arbeitszwang “findet sich” schon jede(r) etwas zu tun, und das ist fast immer viel nuetzlicher als Lohn”arbeit”;
neben dem demokratischen Aspekt (?) ist das ein zweites wertvolles Argument fuer Basisgeld/Existenzgeld/Grundeinkommen (OHNE Bedingungen)

Bauzeit ist heute ca. 10 Monate gegenueber damals 10 Jahren, dank Maschinenhilfe wird das Bauziel in 1/10 der Zeit mit 1/10 der Leute erreicht.
(aehnlich wie in der Landwirtschaft sind durch Mechanisierung also nur 10% ArbeiterInnen “notwendig”, verglichen mit den vergangenen Jahrhunderten;
mit “weniger Fleiss” hat das nichts zu tun, und EINKOMMEN brauchen aber ALLE)

10 Leute fuer 600m2 Innenflaeche (d.h. ca. 400m2 Wohnflaeche) mit Baukosten von 10.000.000,- Euro oder Dollar bedeuten Ausgaben von 1 Million Dollar oder Euro pro “Arbeits”kraft” in der Branche “Wohnungsbau” fuer ca. 10 Wohnungen (alles pro Jahr), d.h. im Durchschnitt baut
“ein Mensch heute eine 40m2 Wohnung pro Jahr um 1 Million Kosten”.
(diese “Produktivitaet” gilt nur, wenn jede(r) jederzeit beliebige “Jobs” haben kann; solche “Leistungs”rechnungen” sind ein grober Schwindel, weil gar nicht jede(r) Mensch ueberhaupt einen “Job” bekommen kann,
und wie die Welt aussieht, falls tatsaechlich ALLE 7000 Millionen Menschen 1 Wohnung/Jahr bauen sollten, und wie zersiedelt und baumlos die Welt im Fall von 7000 Millionen Einfamilienhaeusern aussieht, kann sich jede(r) vorstellen …)
(Negativbeispiel (?) Industrieparks/Einkaufszentren: 30ha gruene Wiese werden in Betonwueste statt Wald verwandelt)

Da Zulieferungen in der Baubranche stark automatisiert und robotisiert sind, steigt diese Anzahl der beim beschriebenen Hausbau — zugleich — “beschaeftigen” Menschen kaum, wenn Herstellung und Zulieferung mit eingerechnet werden.
(bei groesseren Bauten mit 50 bis 500 m Bauhoehe sinken die Kosten fuer den Kauf der Grundstuecke (je Wohnung), waehrend Kosten fuer Konstruktion und Festigkeit steigen)
Real kann aber niemand damit rechnen, mit 100.000,- (zb Erspartem) alle 10 Jahre eine neue Wohnung kaufen (oder gar selber bauen) zu koennen: zwar ist die gebrauchte Wohnung, anders als beim Auto, selten “billiger” — bzw. “weniger wert” — als die neue Wohnung, aber das funktioniert einfach nicht.
(das ist ein einfacher Grund, warum Menschen mit ihrer Situation immer unzufrieden sind, ganz egal wie “reich” sie sind; “Geld macht nicht gluecklich” beschreibt eher eine Funktion der UNzufriedenheit des Geldes, noch ganz ohne Antrieb “Gier”; d.h. ein genereller “Antrieb”, um “Menschheit zu versorgen”, ist immer vorhanden und braucht keineswegs “Anreize”, die — als PolitBETRUG “soziale”Haengematte” —
von konservativen PolitBonzen immerzu beschworen werden)

(dass Bauprogramme als “Konjunktur”programme UNGEEIGNET sind, zeigt sich auch bei Renovierungen: automatisierte/robotisierte Herstellung und Zulieferung verhindern sozial positive Effekte, auch wenn Busek auf dieser Welle schwamm;
— den Zement zu Fuss herbeizutragen hilft aber nur Kennzahlen aber nicht Menschen —
Zementherstellung hat ausserdem katastrophale Belastungen an CO2 und Staub; und jedes WAERMEBILD zeigt, dass FENSTER die thermische Schwachstelle sind, und das ist mit Doppelverglasung und Abdichtung aber nicht mit Baumassnahmen zu beheben)

Waehrend also 10 Leute mit 10mio — d.h. 1mio per capita — 10 Wohnungen/Jahr bauen (im Beispiel oben: 600m2 Innen- bzw. 400m2 Wohnflaeche), d.h. “durchschnittlich”
“ein Mensch eine 40m2 Wohnung pro Jahr mit 1 Million Kosten baut”,
betraegt das Einkommen dieses (“Durchschnitts”)Menschen in diesem (Durchschnitts)Jahr aber nur 10.000,- bis 20.000,-, und die “Lohn”neben”kosten” fuer soziale Funktionen (zb Spital, Kranken-, “Arbeits”losen-” und Pensionsversicherung, Strassen etc.etc.) sind meist sogar noch geringer: selbst wenn kein Cent fuer Nahrung und Kleidung — geschweige denn Familie — ausgegeben wird, reicht das “Arbeits”einkommen” von 10 Jahren nicht einmal fuer den Kauf einer der 10 Wohnungen, die dieser (Durchschnitts)Mensch in diesen 10 Jahren gebaut hat.
(dazu kommt noch, dass es weder vom Lohn noch von “Kranken”versicherungen moeglich ist, Gesundheit aufrecht zu erhalten oder gar wieder herzustellen)

(das beschreibt Karl Marx mit dem Begriff “Ausbeutung”; allerdings hielt Marx nicht viel von Religion, denn sonst waere ihm gelaeufig gewesen, dass alle Menschen gleich(wertig) — und damit auch gleiche EigentuemerInnen der Welt — sind und deshalb auch einen gleichen Anteil der Nutzung und des Gewinns kassieren muessten, etwa durch Vermietung;
diese Gleichheit und Gleichwertigkeit war und ist aber nur mit unendlich viel Gewalt und GewaltBereitschaft durchzusetzen, weil sie mit unendlich viel Polizeigewalt und -gewaltBereitschaft verhindert wird: im StaatsKapitalismus der Sowjetunion bis 1989 genauso wie in jenem mit TeilPrivatisierung in China seither, und in FreierMarktWirtschaft “bei uns”, hier im “Freien Westen”)

Auch wenn gilt, dass “Soziale”Gerechtigkeit” zwar objektiv nicht moeglich ist,
— 7000 Milliarden Menschen haben 7000 Milliarden verschiedene Gerechtigkeiten —
ist dennoch mit Solidaritaet (?) & Kompatibilitaet (sich vertragen statt rivalisieren) und mit Teilzielen schon einiges zu erreichen, zb mit einem sozialMinimumStandard (?)

***

1B) Eisenbahn- und Strassenbau
… oder warum “Konjunktur”programme in dieser Branche NOCH SCHLECHTER geeignet sind, Verelendung und Verarmung zu stoppen:

Beim Bau von Eisenbahnen und Strassen bewegen sich die Baukosten eher im Bereich von Milliarden (Billions) als von Millionen (Millions) bei mehreren Jahren Bauzeit fuer mehrere Kilometer Gleis- oder StrassenLaenge,
wenn dieselbe Anzahl von 10 “arbeitenden” Menschen auf der Baustelle und in der Zulieferung betrachtet wird.

“Arbeit” mit Fremdbestimmung und Kontrolle leidet unter Ueberanerkennung: auch ohne Zwangsarbeit und Arbeitszwang “findet sich” schon jede(r) etwas zu tun, und das ist fast immer viel nuetzlicher als Lohn”arbeit”;
neben dem demokratischen Aspekt (?) ist das ein zweites wertvolles Argument fuer Basisgeld/Existenzgeld/Grundeinkommen (OHNE Bedingungen)

Dass teurer Eisenbahn- und Strassenbau von so wenigen Menschen bewaeltigt werden kann, liegt an der hohen Mechanisierung zb der Erdbewegung und am hohen Materialeinsatz fuer Trasse und Fahrbahn.
Die Kosten fuer einen (“Durchschnitts”)Menschen betragen im Strassen- und Bahnbau das 10fache bis 100fache im Vergleich zum Wohnungsbau, wenn nicht gerade eine Billigstrasse in ebenem Gelaende — ohne Bruecken und Tunnels — gebaut wird.
(Tunnels sind auch fuer Bahn- und Strassen- Fernstrecken die bessere Loesung, weil Witterungsprobleme entfallen und keine 50m breiten Schneisen in den Wald geschlagen werden, aber das Geld fuer die enormen Kosten darf nicht zu Lasten von Menschen aufgebracht werden, die dann Schul- und StudienGebuehren zahlen sollen)

Als realistisches Beispiel: ein Strassenteilstueck mit 30 km Laenge wird in 3 Jahren um 300.000.000,-ebenfalls von 10 Leuten errichtet.
10 Leute fuer 30km Strasse mit Baukosten von 300.000.000,- in 3 Jahren
— (d.h. 10km/Jahr um 100.000.000,-) — bedeuten nun Ausgaben bzw. Baukosten von 10.000.000,- pro “Arbeits”kraft” (pro Jahr), d.h. im Durchschnitt baut
“ein Mensch heute 1 km Bahn oder Strasse pro Jahr um 10 Millionen Kosten
(diese 10 — zugleich — anwesenden ArbeiterInnen kommen je nach Bauphase von einem Baukonzern oder ebenfalls von vielen verschiedenen kleinen Firmen; enorme Erdbewegungen erfordern mehr Maschinen und LKW als beim Wohnungsbau, aber die Anzahl der — zugleich — “beschaeftigen” Menschen steigt auch bei Einrechnung von Herstellung und Zulieferung keinesfalls auf das Zehnfache)

Die Einkommen betragen aber ebenfalls nur 10.000,- bis 20.000,-/Jahr, und zwar mit noch weniger “Lohn”neben”kosten” fuer soziale Funktionen, weil sich Arbeiter im Strassenbau noch laenger als im Wohnungsbau “arbeits”los” melden muessen
— im Durchschnitt ca. 1/2 Jahr — und dann auf sehr wenig “Sozial”geld” angewiesen sind.

Bahnbau und Strassenbau “erzeugen” also nur ein ZEHNTEL der “Arbeits”plaetze”, verglichen mit Wohnungsbau.
(und was Karl Marx als Ausbeutung beschreibt, ist hier noch viel hoeher, weil das Geld fuer Bahn- und Strassenbau ebenfalls noch mitbezahlt werden muss: entweder mit hoeheren Steuern, wenn die Strecken staatlich gebaut werden, oder mit Autobahnvignette bei Privatisierung;
die beschriebene Wohnung ist aber trotzdem noch immer nicht in 10 Jahren leistbar, selbst wenn nicht gegessen, keine Kleidung gekauft und ohne Familie gelebt wird)

***

1C) Vergleich und Schlussfolgerungen daraus
… oder warum weniger Erzwingung und weniger “Fleiss” die Welt weniger kaputt wirtschaften:

Der Vergleich mit 1848 draengt sich auf, als nach den Jahrhunderten der Schlossbauten (durch herrschaftliche Nutzung “ueberzaehliger Esser” von Bauernhoefen) in den Jahrzehnten nach 1848 die Suedbahn von Wien nach Triest gebaut wurde:
auch ohne noch auf die katastrophale Wohn- und GesundheitsVersorgung der Arbeiter am Semmering einzugehen, wurde damals vor allem die ArbeiterBewegung zerschlagen und LebensEnergie — mit und ohne Geld — nach oben verteilt.

Im “modernen” Wohnbau flieht das Geld die Menschen, uebertroffen nur vom “modernen” Bahn- und Strassenbau. Da dieser auch teurer ist und Umwelt “frisst”, ist ein Zusammenleben in Staedten sinnvoller und sozial vertraeglicher als das Zersiedeln und Umwidmen immer neuer Quadratkilometer fuer “modernes” Wohnen “auf dem Land” oder “im Naturpark” mit immer noch mehr Einkaufszentren dazwischen
(auch weil mehr Wohnungsdichte weniger Bahn- und Strassenkilometer, weniger Rohrleitungen und weniger Stromkabel braucht)

***

Diese Ueberlegungen wuerden dafuer sprechen,
***** Wohnraum auf wenig Grundflaeche (nach “oben”) zu forcieren
(Nutzung — Eigentum oder nicht — von 1st class Grundstuecken ist begrenzt;
Bauen kleinerer Wohnungen nach “oben” vervielfacht die nutzbare Flaeche)
***** d.h. weniger zersiedeln und mehr in Staedten leben,
(Negativbeispiel: Wels 2011, 30ha Umweltvernichtung)
***** mehr Baumbestand in Staedten zu haben
(Produktion von Sauerstoff, Reduktion von Staub, Verarbeitung von CO2)
***** 50% bis 80% Wald zu haben, um (auch Mikro-)Klima intakt zu halten
(bzw., wo heute schon weniger als 50% Wald existiert, wieder massiv aufzuforsten und den Zugang zu Wald und Wasser — Schotterteiche! — wieder frei zu machen und frei zu halten)
und
***** Bahnen und Strassen nur zu bauen, wo sie
a) Individual(Fern)Verkehr auf Schienen als Moeglichkeit und
b) Gueter(Fern)verkehr als verpflichtender Transportweg dienen

(weil Rad/Schiene weniger Reibung als Gummi/Beton hat und deshalb im Fernverkehr weniger Energie braucht, wenn weniger oft gebremst wird)
und (was herkoemmliche Sozialpolitik nicht bewaeltigen kann, siehe unten)
die Struktur des BIP/GDP grundlegend zu aendern.
(auch Basisgeld/Existenzgeld/Grundeinkommen OHNE Bedingungen sind BIP/GDP,
und sei es “nur” als Leistung des VERHINDERNS von noch mehr Kaputtwirtschaften …)

aber:
jede Million im Bahn-/Strassenbau treibt das BIP/GDP 10x so stark nach oben wie im Wohnungsbau,
— verkleinert aber (deshalb) die Produktion von Einkommen auf ein Zehntel:
Bahn-/Strassenbau “erzeugt” ja nur 1/10 der “Arbeits”plaetze” mit dem gleichen Geld —

(weshalb es auch Unsinn ist, den Zusammenbruch der Volkswirtschaft zu behaupten, wenn ein Basisgeld oder Grundeinkommen oder Existenzgeld
— OHNE Bedingungen — zum fixen Einkommen oder Einkommensteil wird:
auch dieses fixe MINDESTeinkommen ist Bestandteil des BIP/GDP; d.h. das BIP/GDP, das sich dann nur anders zusammensetzt; und der Umgang miteinander ist ein anderer, weil niemand unter einen MINDESTwert der Person gedrueckt werden kann)

Freie Marktwirtschaft bedeutet in diesem Zusammenhang eine ueberstarke und falsche Gewichtung des BIP/GDP als Kennzahl fuer “Entwicklung” und “Wohlstand”.
Freie Marktwirtschaft fuehrt momentan seit Ende des 20.Jhts zur grundsaetzlichen und systematischen Vernichtung von Sozialpolitik,
und “qualifizierte” PolitikerInnen beschraenken den Nutzen auf “Job”besitzer”, die zu “neuen Kapitalisten” wurden: erst mal einen Job ergattern):
heute werden Staaten wie private Unternehmen betrieben und muessen wie alle Unternehmen Gewinn machen, sonst steigt das BIP/GDP ja nicht;
d.h. es werden
1. Kennzahlen wie BIP/GDP maximiert (und nicht optimiert),
— weil andere Ziele zumindest Nachrang hinter Gewinn haben —
2. der (behauptete) “Wohlstand/Reichtum” mit Bahn- und Strassenbau hoeher
— weil mit solchen “Konjunktur”programmen das BIP/GDP mehr steigt —
3. und deshalb Bahn-/Strassenbau forciert aber Wohnungsbau vernachlaessigt
— 1980 kosteten 40m2 Wohnung 400,- Schilling, heute 600,- Euro —

Das eingenommene Geld (zb aus Vermietung, Bahntickets und Autobahnvignette) fliesst aber an private “Investoren” und nicht in soziale Verwendung, obwohl kein “Investor” auch nur einen Handgriff beim Bau der Wohnung, der Bahn oder der Strasse geleistet hat.
Im Gegenteil: “Leistungs”traeger” sind im heutigen Sprachgebrauch Menschen umso mehr, je mehr sie anderen Menschen Geld vorenthalten und Lebenszeit (per “Arbeits”platz”) rauben.

***

Die folgenden logischen Ergebnisse dieses Gedankens scheitern politisch meistens daran, dass jede(r) Mensch an einen “relativen” und “partiellen” Vorteil glaubt, wenn er sich dem oben beschriebenen PolitBetrug ausliefert. (sehr oft existiert dieser Vorteil gar nicht bzw. gar nicht mehr; er hat vielleicht 10 Jahre vorher funktioniert und ging laengst verloren)

1. wenn “Reichtum” ueber ein Ausmass (1:2 oder 1:3) hinausgeht, das jede(r) haben kann (auch wenn nicht jede(r) diesen “Wohlstand” bzw. das Geld gleich bzw. gleichartig benutzt),
dann wird Geld zum Instrument von Herrschaft und verliert die Funktion als Tauschmittel.
(d.h. “Arbeits”teilung” — als Grundlage “moderner” (?) “Wirtschaft” — funktioniert proportional dazu nicht mehr, wenn Einkommen auseinander zu klaffen beginnen, und zwar ganz egal, ob es sich um Parteibonzen im Totalismus, um Funktionariat im Staatskapitalismus oder um “Investoren” in “Freier”Markt”Wirtschaft” handelt)

2. Sozialpolitik darf nicht von Rating Agenturen “erledigt” und vernichtet werden, die nicht einmal gewaehlt wurden.
(d.h. innerstaatlich verwendetes Geld — das betrifft nicht nur Sozialpolitik — darf nicht als Kredit zu RatingZinsen “aufgenommen” werden, sondern
innerstaatliches Geld muss auch innerstaatlich “erzeugt” werden)
(das ist nicht automatisch Verstaatlichung, “Notenpresse” und “Gelddrucken”: fuer die konkreten Loesungen werden PolitikerInnen hochbezahlt und ueberbezahlt)

3. “Reichtum” und “Wohlstand” duerfen nicht als BIP/GDP gemessen werden, denn
* BIP/GDP beschreibt aber nur, wieviel Reichtum aus Menschen herausgepresst wird;
* BIP/GDP ist nur proportional zur Gier und UNgleichheit des Raffens von Geld;
* d.h. BIP/GDP ist keine geeignete Kennzahl fuer Gemeinschaft von Menschen.

***

Selbst wenn sich Menschen nicht dagegen wehren, in dieser Qualitaet und Quantitaet betrogen zu werden, waren und sind deshalb die momentanen Krisen unvermeidbar:
Falsche Kennzahlen erzeugen falsche Ergebnisse und falsche Entwicklung.
(wenn das BIP/GDP sagt, “wir” seien reich, aber die falsche Kennzahl ist, SIND wir nicht reich und merken das auch irgendwann)
Dass es in der Folge zu Gewalt mit Revolutionen und Kriegen kommt, ist nicht nur geschichtliche Erfahrung sondern ebenfalls klar und deutlich absehbar.
Auch das “Friedens”projekt” EU verlagert ja, sofern es Erfolg hat, nur diese Gewalt von aussen nach innen: statt zwischenstaatlichen Kriegen innerhalb der EU kommt es zu “innerstaatlicher” Gewalt, die nun mit GeldExekutor, Verarmung und Polizei statt mit Kriegsheeren weggemordet wird.

Auch Geldmord ist Mord.

Diese “Innen”gewalt innerhalb der EU wird nicht ohne “Aussen”gewalt gegen den Rest der Welt auskommen.
Sie wird deshalb nicht unangetastet bleiben, wie sie auch 1938 bis 1945 nicht unangetastet blieb, was die Anstrengungen der EU um Ruestung und -infrastruktur (zb ZivilLuftfahrt) ploetzlich in ein neues, sehr grelles Licht rueckt.
(auch die USA und Russland fuehrten ja mit Ausnahme des 2.Weltkriegs immer nur Kriege um Territorien und Ressourcen/Rohstoffe, d.h. um SteuerEinnahmen und um “billige” Rohstoffe und “Arbeits”kraefte”: nur durch Sklaven und Erdoel kamen die USA bis ins 20.Jht. ohne territoriale Kriege aus, wie Hitler ihn — als Vorstufe fuer die Revanche fuer Versailles — mit der deutschen Wehrmacht in Richtung Polen begann; Afghanistan und Iraq II waren Territorial- und Rohstoff- Kriege)

***

1D) Seit 1985
… oder warum 150 (!) Gesetze/Jahr schlechter sind als gar kein Gesetz:

Alle “Reformen” zumindest in Europa seit ca. 1985 haben nur diese FEHLentwicklung beschleunigt:
Zuerst werden SCHEINBAR (aber nicht wirklich) “gute” und “richtige” Entscheidungen erzwungen (die jede(r) von zuhause als “gut” und “richtig” gelernt hat), etwa keine Schulden zu machen oder nicht mehr auszugeben, als eingenommen wird.
Dann wird ein Verteilungskampf vom Zaun gebrochen. (wie in dem duemmlichen Spiel, in dem es in jeder Runde einen Verlierer gibt und wieder ein Sessel weggenommen wird)

Was folgt, ist Verelendung — im Globalismus: weltweit — und Wiederherstellung der antiken Sklavenstrukturen.
Da es heute Maschinen gibt, hat sich IT- und Software”Industrie” als eine “moderne” Nachfolge (mit Geistsklaven statt Koerpersklaven) etabliert:

Was Karl Marx Ausbeutung nannte, ist auch heute Ausbeutung. Nur gibt es heute nicht (nur) 2 Klassen sondern Hierarchismen als eine Vielzahl von verschachtelten Zweiklassensystemen.

(dann auch noch Klima/Umwelt/Ressourcen der Erde zu zerstoeren und dann davonzulaufen (?) ist jedenfalls keine Loesung sondern fuehrt eher zur Entwicklung von noch mehr Waffen, um dann wohl die zurueckbleibende Erde bei Bedarf von Menschen zu “saeubern”)

(auch heute gibt es ja mit Bankraubverboten, Prohibitionen etc. unendlich viele “Regelungen”, “wer” was tun “darf”, um zu Geld zu kommen, bzw. “was” ueberhaupt getan werden “darf”;
diese Verbote und Konglomerate an Erzwingungen sind nur an Beschraenkung und Ausschluss in Form von Eigentum und Gewinn orientiert, zb Jagd- und Rohstoff- GewinnungsVerbote;
nichts davon hat eine Grundlage der sozialen Vertraeglichkeit)

Was heute schon ueberfaellig ist und in Zukunft noch viel dringender sein wird, ist ein Ueberdenken und nachhaltiges Aendern der Struktur der Verwendung des (zumindest oeffentlichen) Geldes und besonders der Art und Weise, wie Geld “zustande”kommt”.

***

Die “Schulden”bremse” 2011/2012 versteinert jedenfalls diese seit 1945 “aufgebaute” StrukturKatastrophe in Europa (wie sie es in den USA schon lange tut)
und treibt das AuseinanderKlaffen der “Einkommen” und “Vermoegen” immer weiter voran
(und das, wie oben gezeigt, steigert Gewalt und -bereitschaft ins Unendliche)

Auch wenn Schuldenmachen keine Probleme (oder gar Krisen) loest:
— Schulden versklaven nur die Kindergeneration —
Schuldenbremsen ohne Aenderung der sozialen Struktur zu mehr Gleichheit (und Gleichwertigkeit) verschlimmern die Situation aber nur noch mehr.

Sogar die Krisenprobleme.

***

2.Beispiel Autoindustrie:

(under construction)

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